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Dörner für preiswerte Wohnungen in der Nordstadt

Seit über eineinhalb Jahren steht das ehemals von der Post genutzte Areal zwischen Dorotheenstraße und Vorgebirgsstraße in der Bonner Nordstadt leer. Die Bundestagsabgeordnete Katja Dörner unterstützt die lokale Bürgerinitiative „Ehemaliges Postareal – nachhaltiges Wohnen und Leben für alle“ im Bonner Macke-Viertel am Rande der Altstadt, die sich dort für preisgünstige Wohnungen und mehr Grün in dem ansonsten dicht bebauten Quartier einsetzt.

Katja Dörner MdB: „Das Engagement der Bürgerinitiative unterstütze ich. Denn an dieser Stelle droht der Stadt, dass sich alte Fehler wiederholen: So wichtig Investoren für die Stadtentwicklung sind, so darf deren Engagement nicht weiter zu städtebaulichen Fehlentwicklungen führen. In der bereits mit aller Infrastruktur versehen Innenstadtlage brauchen wir bezahlbaren Wohnraum, autofreie Wohnkonzepte und eine Nahversorgung der Bevölkerung. Die Interessen des Grundstückseigentümers und die der Stadt mit ihrer Wohnbevölkerung müssen in einen fairen Ausgleich gebracht werden. Dabei darf sich die Stadtspitze nicht kleiner machen, als sie ist. Wir brauchen Verhandlungen auf Augenhöhe. Ich fordere daher den Oberbürgermeister auf, alle Möglichkeiten zu nutzen, nachzuverhandeln und einen Plan B zu entwickeln, um die auch von der Politik formulierten Ziele einer überwiegenden Wohnnutzung im preisgünstigen Segment auf dieser besonders dafür geeigneten Fläche zu verwirklichen. Dieses Beispiel zeigt noch einmal sehr deutlich, wie dringend Bonn die bereits vom Rat beschlossene, aber noch nicht ins Werk gesetzte, Stadtentwicklungsgesellschaft braucht, auch um aktiv Vorkaufsrechte auszuüben. Das dies hier nicht geschehen ist, rächt sich jetzt.“

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