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Recht auf Schwangerschaftsabbrüche und Beratung in der Corona-Krise sicherstellen

Autorinnenpapier von Katja Dörner, Ulle Schauws, Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Canan Bayram

Schwangerschaftsabbrüche sind nicht aufschiebbar, auch in Zeiten des Coronavirus nicht. Sie sind keine elektiven Eingriffe und dulden keinen Zeitaufschub! Bund, Länder und Kommunen müssen deshalb dringend sicherstellen, dass ungewollt Schwangere Zugang zu Beratungsleistungen und zu einem sicheren Schwangerschaftsabbruch haben. Derzeit wird deutlich, dass sich unter den Einschränkungen durch die COVID-19 Epidemie, bestehende Problemlagen für viele Frauen noch verschärfen. Es wäre unverantwortlich, die ortsgebundene Beratungspflicht in Krisenzeiten aufrechtzuerhalten. Deshalb ist es umso wichtiger, telefonische und online Beratungsangebote auszubauen. Die Bedenkfrist zwischen Beratung und Abbruch sollte bis auf Weiteres ausgesetzt werden. Außerdem muss eine schnelle und unkomplizierte Kostenübernahme über die Krankenkassen zugesichert werden und der Beratungsschein muss Frauen auch digital zugeschickt werden können. Natürlich dürfen bei diesen Maßnahmen die Anonymität, der Datenschutz und die Vertraulichkeit von Beratungen und Schwangerschaftsabbrüchen nicht gefährdet werden.

In 11 Forderungspunkten haben wir zusammengefasst, worauf es uns aus frauen- und gesundheitspolitischer Sicht bei Schwangerschaftsabbrüchen und Beratungen in Zeiten der Corona-Krise ankommt. Hier gehts zum Autorinnenpapier.

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