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Bonner Studierende brauchen Nothilfe-BaföG – Karliczek muss nachlegen

Zu den aktuellen Beratungen im Bundestag über Unterstützung von Studierenden in der Corona-Krise erklärt die Bonner Bundestagsabgeordnete Katja Dörner (GRÜNE):

„Die schwarz-rote Bundesregierung lässt die Studierenden in der Corona-Krise im Regen stehen. Vor der Corona-Pandemie haben 63 Prozent der rund 35.000 Studierenden in Bonn ihr Studium durch einen Nebenjob mitfinanziert. In der aktuellen Situation haben nun viele von ihnen ihre Jobs und somit ihre Lebensgrundlage verloren. Wir Grünen fordern deshalb bereits seit März eine temporäre Öffnung des BaföGs. Unser Antrag, ein solches  Nothilfe-BaföG einzuführend, wurde am Donnerstag im Bundestag abgelehnt. Das ist eine schlechte Nachricht für die Studierenden in Bonn, denn das Gesetz von Bildungsministerin Karliczek sieht lediglich vor, einen Studienkredit für ein Jahr zinsfrei auszugeben. Dieser liegt jedoch mit 650 € weit unter dem Bafög-Höchstsatz und reicht nicht aus, um die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten in Bonn abzudecken. Für viele Studierende stellt sich nun die Frage, sich stark zu verschulden oder das Studium mangels Finanzierung abzubrechen. Das ist das Gegenteil von Bildungsgerechtigkeit. Eine Bildungsministerin, die in der aktuellen Situation auf eine Kreditlösung und einen unausgegorenen Nothilfefonds setzt, hat das Wohl der Studierenden aus den Augen verloren. Ich stelle mich auf die Seite des ASta der Uni Bonn und fordere sofortige Nachbesserungen von Karliczek, damit die in Not geratenen Bonner Studierenden einen Rettungsschirm bekommen, der diese Bezeichnung verdient.“

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