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Die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsstörungen oder Behinderungen darf nicht gefährdet werden!

Anlässlich der Beratungen über ein zweites Bevölkerungsschutzgesetz im Deutschen Bundestag erklärt Katja Dörner, Bonner Bundestagsabgeordnete (GRÜNE) und OB-Kandidatin:

„Sozialpädiatrische Zentren unter den Rettungsschirm! Es ist nicht nachvollziehbar, dass die kinderärztlichen Sozialpädiatrischen Zentren (SPZ) nicht von Anfang an unter den Finanz-Rettungsschirm gestellt wurden. Fast zwei Monate später soll jetzt nachgebessert werden – und wieder werden die Leistungen der SPZ nicht vollumfänglich abgedeckt. Dies bedroht auch die beiden SPZ in Bonn an der Univ.-Kinderklinik sowie im Kinderneurologischen Zentrum der LVR-Klinik in der Existenz. Fehlende Einnahmen führen auch im Gesundheitssystem direkt zu Personalkürzungen; das wäre inakzeptabel. Die SPZ sind eine wesentliche Säule in Deutschland, um die kleinen Patienten und ihre Eltern zu unterstützen. Gerade die Zusammenarbeit von FachärztInnen, besonders KinderneurologInnen, mit den anderen Berufsgruppen der Psychologie, Therapie und Pädagogik ist hier von ganz großer Bedeutung. Im Krankenhaus-Entlastungsgesetz vom 27. März sind Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte, Therapeuten und Rehabilitationseinrichtungen erfasst, nicht jedoch die SPZ. Im zweiten Bevölkerungsschutzgesetz, das diese Woche im Bundestag beraten wird, sollen nur Teilleistungen der SPZ mit unter den Rettungsschirm genommen werden. Hier muss dringend nachgebessert werden. Die Auswirkungen der Corona-Krise dürfen insbesondere nicht die Schwächsten in der Gesellschaft treffen.“

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